"Maharaja"

Uiuiui, da muss ich nun aber auch mal ran, wenn die Katrins und Karstens schon so fleißig dabei waren!

Nach dem tollen Buffet-Abend, haben wir es nun knapp zwei Monate später geschafft, wieder ein Fandekasse-Essen zu organisieren und dabei sogar jeder einen Gutschein aus vielbesagtem, aber (fast) immer daheim gelassenen Gutscheinheft einzulösen!!!

Und dieses geschah am 04.01.07 im "Maharja" in Hastedt. Der Name weist schon gleich auf die indische Ausrichtung hin; genaugenommen indisch-pakistanisch. Diesen feinen Unterschied hätten wir als alte Feinschmeckerhasen natürlich auch ohne den dezenten Hinweis in der Speisekarte bemerkt...

Aber eh ich's vergesse: die Hölschies sind unserer Einladung zu einem kleinen Vorweg-Cocktail (hat sich denn eigentlich schon mal jemand darum gekümmert herauszufinden, warum diese alkoholischen Mischgetränke "Hahnenschwanz" heißen, oder ist das allgemein bekannt und nur ich habe das wieder nicht mitbekommen, obwohl ich das Zeug schon so viele Jahre lang trinke?!) gefolgt. Wir haben gemeinsam bei uns eine Caipirinha getrunken um den zum Appetit anzuregen. Das ist uns auch gelungen! Als wir kurze Zeit später im Restaurant saßen, nicht ohne dass Katrin uns zuvor mit der Parkplatzauswahl vor dem "Kapadokya" in die Irre geführt hatte, waren wir tatsächlich sehr hungrig und konnten gar nicht genug Vorspeisen wie Onion Pakora, Samosa, Shami Kabab usw. bestellen. Diese waren auch sehr lecker ebenso wie unsere Hauptgerichte (u.a. Butter Chicken und Mahardja Tandoor). Das von Markus angeforderte Garlic-Naan  war leider etwas schwach auf der Brust, was die Knobi-Menge betraf. Alles in allem waren wir aber sehr zufrieden, auch mit den Nachtischgerichten wie Pistazieneis und zwei weiteren, die mir aber beim besten Willen nicht mehr einfallen. Abgeschlossen haben wir den Abend mit der üblichen "Schnaps-Probierrunde". Der Mangolikör war am schönsten meiner Meinung nach. Rum und Congnac waren zu gewöhnlich...

Das Ambiente des Restaurants war sehr angenehm und die eindeutig nicht aus Indien oder Pakistan stammende Bedienung ausgesprochen freundlich und aufmerksam. Also: ein wenig mehr Trinkgeld als 17 Cent (oder waren's damals noch Pfennig) waren durchaus angemessen!

Sodele, nun hab ich Euch lang genug mit einer mühsamen Abhandlung dieses Abends gelangweilt, und Ihr könnt sofort loslegen und grammatische, orthografische und inhaltliche ausmerzen, wenn Ihr möchtet. Viel Spaß!

Ich freu mich schon auf's nächste Mal!

Eure Prisca

PS: Zur Erklärung der "Cocktail"-Frage bitte auf folgenden Link gehen http://de.wikipedia.org/wiki/Cocktail.

Prisca am 17.1.07 10:01, kommentieren

Dschingis Khan

Heute waren wir im Dschingis Khan in Huchting. Ich hatte (wie alle anderen auch) chinesisches "Bü|fett [n.] [schweiz.] Buffet,[österr.] Büffet". Obwohl es wohl "Auswahl kalter Speisen" lt. Wörterbuch heißt, gab es sehr wohl auch warme Speisen. Ich fand es GROßARTIG! Erstens nicht teuer, zweitens sehr lecker. Schon die "übliche" Büfett-Auswahl war sehr gut, aber am Besten gefiel mir die Variante des frischen Bratens. Hier legt man rohe Zutaten - diverse Gemüse und verschiedene Sorten Fleisch und Fisch - auf einen Teller, gießt eine oder mehrere verschiedene Saucen darüber und gibt das ganze beim Koch ab. Dieser brät dann alles zusammen durch und man bekommt das Ergebnis an den Tisch gebracht. Besonders gefallen hat mir hier Lachs (den ich scharf angebraten noch nicht kannte) und die Tintenfischringe.

Service war gut. Die Damen bekamen am Schluss noch kleine Püppchen, die auf Druck "I love you" und ein Kuss-Schmatzgeräusch von sich geben und dazu von roten LEDs von innen beleuchtet werden. Prima.

Schnäpse haben wir natürlich alle durchprobiert. Ich glaube, Rosenschnaps ist nach wie vor mein Favorit. Ginseng-Schnaps geht dagegen gar nicht.

Note: sehr gut

Karsten am 12.11.06 19:00, kommentieren

Dschingis Khan

Ich kann in jedem Bereich nur zustimmen - ausser was die Schnäpse angeht. Schnäpse finde ich nämlich eklig und deswegen probiere ich sie auch gar nicht erst. Ausserdem musste ich ja fahren!

Die niedlichen chinesischen "I love you"-Wuscheltiere waren die Krönung auf ein wirklich spitzenmässiges Essen. Ich bin sowieso ein Riesenfan von Büffets, man ist dabei einfach essensmässig nicht so festgelegt und kann viele verschiedene Dinge probieren. Mein Favorit war neben den zahlreichen "selbstgekochten" Tellern die schon fertige Ente und natürlich der Nachtisch - gebackene Banane mit Eis und Honig. Einfach lecker!

Katrin am 12.11.06 20:37, kommentieren